PKA-Ausbildung

Materialen zur Prfungsvorbereitung

Emulsionen, Salben und Cremes

Emulsionen:

Als Emulsion bezeichnet man das Gemisch aus Wasser und Fettteilchen.

Damit sich diese Bestandteile, die sich so nicht zu einer Phase verbinden, zu einer homogenen Flüssigkeit mischen, braucht es einen Emulgator.

Emulsionen werden in zwei Sparten geteilt:


Salben:

 

Salben existieren auf einer Fettbasis und enthalten gar kein- oder nur wenig Wasser.


Cremes:

Cremes enthalten im Gegensatz zu Salben immer Wasser. Hierbei unterscheidet man grob in Erzeugnisse aus W/O (sprich: Wasser in Öl) und O/W (Öl in Wasser).

Die Wasser-in-Öl-Emulsion ist fettig, nicht gut abwaschbar, zieht nicht gut ein und ist besonders für trockene Haut geeignet. Solche Cremes werden auf Grund ihrer Eigenschaften als Nachtcremes verwendet.

Öl-in-Wasser-Emulsionen sind das genaue Gegenteil, sie sind nicht fettig, ziehen gut ein, sind nicht nur für trockene Haut geeignet und daher optimal als Tagespflege einzusetzen.


Deutsche

Bezeichnung

Lateinische

Bezeichnung

Eigenschaft

Basiscreme

Cremor basalis

Leichte und weiße Salbengrundlage, hautfreundlich mit einem hohen Wasseranteil

Hydrophile Salbe

Unguentum emulsificans

Gut verteilbar und gut abwaschbar

Kühlsalbe

Unguentum leniens

Riecht leicht nach Bienenwachs, hautfreundlich, durch freiwerdendes Wasser entsteht eine Kühlwirkung

Lanolin

Lanolinum

Salbenartige Masse, gelb, verwendet als Salbengrundlage

Weiche Salbe

Unguentum molle

Besteht zu 50 % aus Lanolin und zu 50 % aus Vaseline, fettig und weich

Wollwachsalkolsalbe

Lanae alcoholum unguentum

Standardsalbengrund-lage, gelblich, ergibt mit Wasser eine weiße Salbe, gut streichbar: Unguentum alcoholum lanae aquosum

Weißes Vaselin

Vaselinum album

Salbengrundlage

Gelbes Vaselin

Vaselinum flavum

Salbengrundlage

Zinkoxid-schüttelmixtur

Lotio alba aquosa

Ist eine Suspension aus Wasser und Zinkoxid, verwendet bei Erkrankungen der Haut, wirkt austrocknend, befindet sich im Weithalsglas mit dem aufgebrachten Hinweis „vor Gebrauch schütteln“

 

Zuletzt bearbeitet: 27. 06. 2009

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