Unter dem Begriff „Bilanzierte Diäten“ versteht man Mittel mit einem festgelegten Nährstoffgehalt.
Diese werden verwendet für bestimmte Lebenssituationen (zum Beispiel nach einer Weißheitszahn-Operation) oder bei bestimmten Stoffwechselkrankheiten.
Man unterscheidet grob zwischen:
Ergänzenden Bilanzierten Diäten:
Hierbei wird diese Nahrung nur ergänzend zur normalen Nahrung gegeben
Vollständig bilanzierten Diäten:
Hierbei ersetzt diese Nahrung die normale Nahrung vollständig
Die feine Gliederung der Bilanzierten Diäten:
Sondenkost
Diese Nahrung wird, wie die Bezeichnung schon sagt, über eine Sonde in den Körper des Patienten gebracht.
Diese Sonde kann einerseits über die Nase in den Körper gelangen, andererseits durch die Bauchdecke.
Die erste Variante wird gewählt, wenn die Verabreichung der Sondennahrung nur für den kurzfristigen Gebrauch gedacht ist.
Wird eine Sonde durch die Bauchdecke gelegt, kann man davon ausgehen, dass die Sondenernährung längerfristig als Dauerlösung gedacht ist.
Bei der Anwendung sind einige wichtige Punkte zu beachten, um unerwünschte Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Übelkeit oder Durchfall, zu verhindern.
Die vor der Verabreichung geschüttelte Sondenkost muss unbedingt langsam in den Körper eingebracht werden.
Eventuell übriggebliebene Reste müssen dann innerhalb von 24 Stunden aufgebraucht und vor allem kühl gelagert werden.
Astronautenkost:
Unter der Astronautenkost versteht man flüssige Nahrung, die der betroffenen Person auch per Sonde verabreicht werden kann.
TPN = Totale parenterale Ernährung
Die totale parenterale Ernährung kommt bei Patienten zum Einsatz, bei denen der gesamte Magen-Darm-Trakt außer Gefecht gesetzt ist.
Die Ernährung erfolgt nun über eine Dauerfusion, die intravenös verabreicht wi
Zuletzt bearbeitet: 03. 07. 2009
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