Unsere Haut bildet einen eigenen natürlichen Sonnenschutz. Dies geschieht mit Hilfe des schwarz-braunen Farbstoffs Melanin, der für die Hautbräunung verantwortlich ist. Dieser wird in der Basalzellschicht der Epidermis hergestellt und bildet eine Schutzbarriere vor der gefährlichen UV-Strahlung. Zudem Schützt uns die verdickte Hornschicht, die so genannte Lichtschwiele, vor der ungesunden Strahlung. In diesem Zusammenhang spricht man von der Eigenschutzzeit der Haut als die Zeit, die die menschliche Haut braucht, um einen eigenen Sonnenschutz aufzubauen.
Wir unterscheiden bei den Menschen verschiedene Pigmentierungstypen:
Hellblonder Typ: Diese Personen werden nie braun, sie müssen sich immer vor einem Sonnenbrand schützen, denn sie sind sehr anfällig dafür
Blonder Typ: Diese Menschen können gering braun werden, sind aber auch sonnenbrandgefährdet
Dunkelblond-brauner Typ: Diese Personen erreichen eine gute Bräunung und ihre Haut ist unempfindlich
Dunkler Typ: Diese Menschen erreichen eine dauerhafte Bräunung und haben fast nie einen Sonnenbrand.
Als Lichtschutzfaktor bezeichnet man den Grad der Wirksamkeit des Lichtschutzes. Er wird durch eine Ziffer angegeben und besagt, um wieviel länger man eingecremt ohne Gefahr Zeit in der Sonne, bezogen auf die UV-B-Strahlen, verbringen kann, als wenn man nicht mit dem Sonnenmittel eingecremt ist.
Bei den Sonnenschutzmitteln unterscheidet man:
Cremes und Salben: Diese werden für kleinerer Stellen wie Ohren oder das Gesicht benutzt
Gele: Bei fettiger Haut werden Hydrogele, und bei trockener Haut werden Lipogele benutzt
Lotionen: Diese verwendet man großflächig, sie ist also für die gesamte Körperhaut (ohne Gesicht) gedacht
Öle: Diese sollen nur von Personen verwendet werden, die bereits eine vorgebräunte Haut haben
Tipps zum Auftragen von Sonnenschutzmittel:
Vor dem Auftragen des Sonnenschutzmittels ist die Haut gründlich zu reinigen. Das Mittel nun direkt auf die Haut auftragen, also keine andere Creme unter ihm verwenden. Wichtig ist jetzt, dass 30 bis 45 Minuten gewartet wird, bevor man sich in die Sonne begibt, denn das Mittel muss bis in die Hornschicht eindringen. Nach dem Sonnenbad ist ein Après-Produkt zu empfehlen, das die Haut feucht hält, sie entspannt und erfrischt.
Zuletzt bearbeitet: 10. 06. 2009
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