PKA-Ausbildung

Materialen zur Prüfungsvorbereitung

Hautpflege

Hautpflegemittel werden als Kosmetika bezeichnet. Nach ihrem Verwendungszweck unterscheidet man Mittel zum

  1. reinigen: Reinigungsmittel stellen die erste Stufe bei der Hautpflege dar. Sie sollen die Haut von Schmutz, Keimen, Talg, Schweiß und Kosmetikprodukten wie Make-Up befreien. Dies kann mit speziellen Lotionen oder einer Reinigungsmilch geschehen. Diese Produkte reinigen die Haut ohne sie zu reizen und stellen durch ihren sauren PH-Wert keine Gefahr für den Hydrolipidmantel dar.

    Da Wasser allein keine ausreichende Reinigung erzielt, müssen waschaktive Substanzen, so genannte Detergentien, zugesetzt werden. Diese setzen die Oberflächenspannung des Wassers herab und entfernen sowohl lipophile als auch hydrophile Bestandteile. Hierbei unterscheidet man zwischen zwei Gruppen:

 

  1. beleben = tonsieren: Dazu wird ein Gesichtswasser, ein so genanntes Hauttonikum, verwendet. Dieses ist bei trockener Haut eine wässrige Lösung und bei fetter Haut eine schwach alkoholische Lösung. Diese wirkt desinfizierend, entzündungshemmend, erfrischend und fördert die Durchblutung der Gesichtshaut.

     

  2. pflegen: Die beiden großen Gesichtspflegemittel sind die Tagescreme und die Nachtcreme.

  1. schützen und befeuchten: Diese Funktion erfüllen zum Beispiel Tagesemulsionen. Diese sind noch streichfähiger als Tagescremes. Sie enthält viele Feuchthaltesubstanzen, die das Wasseraufnahmevermögen und das Wasserbindevermögen der Hornschicht erhöhen.

Zuletzt bearbeitet: 10. 06. 2009

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