Man unterscheidet in der Dermatologie grob neben der normalen Haut noch weitere drei Hauttypen:
Trockene Haut: Diesen Hauttypen erkennt man vor allem an der rissigen, rauen matten und spröden Haut. Diese spannt, zeigt keinen Glanz und kann jucken. Man erkennt feine Poren.
→ Die Talg- und Schweißdrüsen arbeiten vermindert
Fette Haut: Diesen Hauttypen erkennt man vor allem am blassen und glänzenden Aussehen. Die Haut ist dick, enthält Unreinheiten und hat große Poren
→ Die Talg- und Schweißdrüsen arbeiten vermehrt
Mischhaut: Dieser Hauttyp zeigt Elemente der trockenen und der fetten Haut. Charakteristisch für diesen Typ ist die so genannte T-Zone. Diese wird gebildet von der Stirnpartie, der Nase und der Kinnpartie. Meist ist sie fettig und von Unreinheiten gekennzeichnet. Der Rest der Gesichtshaut ist trocken und schuppig.
Sehr starke unreine Haut wird als Akne bezeichnet. Infolge erhöhter Talgdrüsentätigkeit entsteht eine gesteigerte Talgabsonderung. Dies führt zu einer Talgdrüsenstauung, denn die Talgdrüsengänge und Haarbälge werden mit Hornzellen, welche mit Talg und Bakterien durchsetzt sind, verstopft. Somit entstehen meist im Gesicht, am Hals, auf den Schultern und auf dem Rücken Mitesser und entzündliche Knötchen und Pusteln.
Bei der Reinigung unreiner Haut ist darauf zu achten, dass die Haut nicht austrocknet, denn auch fettige Haut braucht Feuchtigkeit. Der überflüssige Talg muss auf jeden Fall entfernt werden. Dies wird erreicht durch saure Syndets und alkoholische Lösungen. Zudem wird die Behandlung meist innerlich oder/ und äußerlich medikamentös unterstützt.
Zuletzt bearbeitet: 10. 06. 2009
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