Spritzen und Kanülen haben die Aufgabe, Arzneimittel parenteral, das heißt unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes, direkt in den Körper einzubringen.
Was die Form der Arzneimittel angeht, sind diese Suspensionen oder Lösungen.
Eine Suspension besteht aus einem festen Stoff, welcher sich zum Beispiel in Form eines Pulvers, in einer Flüssigkeit befindet. Vor Gebrauch muss sie geschüttelt werden, um eine gleichmäßige Verteilung und keine Entmischung zu erzielen.
Sehr häufig benutzt werden Einmalspritzen, die aus Kunststoff bestehen und einzeln, steril verpackt in den Handel kommen.
Des Weiteren finden Insulinspritzen aufgrund der verbreiteten Zuckerkrankheit Diabetes viele Abnehmer. Sie sind meist für den einmaligen Gebrauch, haben die Volumeneinteilung in 1/10 ml und die Insulineinteilung in Einheiten auf dem Zylinder aufgedruckt. Hierbei entsprechen 40 Einheiten Insulin 1 ml. Im Handel gibt es Insulinspritzen mit 1 oder 2 ml.
Kanülen werden auch als Injektionsnadeln oder Hohlnadeln bezeichnet.
Sie dienen zum Aufsetzen auf eine Spritze und sind meist zum einmaligen Gebrauch.
Im Handel sind Kanülen in den Größen 1 bis 20 zu erhalten. Hierbei gilt: je höher die Zahl, umso feiner die Öffnung. Zu erwähnen seien noch die verschiedenen Farben, denn jede Größe ist in einem anderen Farbton gefärbt.
An der Vorderseite sind Kanülen spitz zugeschliffen und auf der anderen Seite befindet sich ein Ansatzstutzen, Konus genannt, der meist aus Kunsstoff besteht.
Zuletzt bearbeitet: 23. 06. 2009
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