PKA-Ausbildung

Materialen zur Prfungsvorbereitung

Sterile Arzneimittel

Der Begriff Sterilität bedeutet:

Frei von Keimen und pyrogenfrei. Pyrogenfrei heißt, dass der Stoff frei von fiebererzeugenden Stoffen ist.

Steril sein müssen Parenteralia, Wundspülungen und Augentropfen.

Parenteralia sind Stoffe, die direkt in den Körper eingebracht werden.
Sie gehen also nicht den Weg über den Magen-Darm-Trakt, sondern gelangen über das Gewebe oder die Blutbahn ins Körperinnere.
Sie sollen isotonisch (das heißt, gleich viele gelöste Stoffe wie im Blut) und euhydrisch (das heißt ähnlicher PH-Wert wie das Blut) sein.

Parenterale Verabreichungsarten sind:

 

Möglichkeiten zum Sterilisieren:

  1. Autoklav:

    In einem Autoklav kann man Arzneimittel und Gegenstände sterilisieren, die feuchte Hitze vertragen. Hierbei kocht das Wasser nämlich bei über 100 °C.
    Die Füllung wird mit zwei Atmosphären Überdruck und 121 °C 20 Minuten im gespannten Wasserdampf belassen.
    Geeignet ist diese Methode also für temperaturstabile Arzneimittel, Verbandstoffe, Glasflaschen oder Gummigegenstände.

     

  2. Trockenschrank:

    In einem Trockenschrank erreicht die trockene Hitze Temperaturen von 160 °C bis 180 °C. Gegenstände aus Metall oder Porzellan werden dort zwischen einer halben Stunde und zwei Stunden belassen.

     

  3. Begasung mit Ethylenoxid

     

  4. Steril-Boxen:

    Laminar-Flow-Box:

    Bei diesem System kommt durch ein Filtersystem nur saubere Luft in den Raum.

    Zyto-Box:

    Bei diesem System kommt von oben die saubere Luft, welche von unten durch ein Filtersystem im Boden wieder abgesaugt wird.

    Manipulator-Box:

    Hierbei befindet sich der Körper der arbeitenden Person außerhalb des Raumes. Mit Hilfe von angebrachten Stulpen kann von außen im Sterilen Raum gearbeitet werden.

Zuletzt bearbeitet: 25. 06. 2009

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