Tablettenformen können sein:
rund
oblong
planar
facettiert
konvex
Der Zusatz „dispers“ hinter der Bezeichnung des Arzneimittels bedeutet eine schnelle Wirkung, der Zusatz „retard“ steht für die verlängerte Wirkung des Arzneistoffes.
Die Kennzeichnung "ID" besagt, dass die Tablette doppelschichtig ist und zum einen die verlängernde und lang anhaltende Wirkung und zum anderen die schnelle Wirkung besitzt.
Tablettenbestandteile sind:
Der Wirkstoff und der Hilfsstoff.
Unter dem Hilfsstoff versteht man zum Beispiel das Sprengmittel, den Füllstoff, das Trennmittel, das Bindemittel oder Aromastoffe.
Film- und Lacktabletten tragen eine dünne Acrylatbeschichtung, wohingegen Dragees mit einer dicken mehrschichtigen Zuckerhülle umgeben sind. Diese sind magenresistent und die Umhüllung sorgt neben einer Geschmacksverbesserung dafür, dass die Inhaltsstoffe geschützt werden.
Als spezielle Tabletten sind im Handel: Kautabletten, Lutschtabletten, Brausetabletten, Sublingualtabletten, Buccaltabletten, Hafttabletten und Pastillen.
Kapseln:
Hartkapseln sind zweiteilig und oft zerlegbar, sie enthalten als „Füllung“ Pulver oder Granulat und sind auch als Rezeptur herstellbar
Weichkapseln sind einteilig, mit Luft oder Flüssigkeit gefüllt und sind nur industriell herstellbar
Die Kapselgröße sinkt mit steigender Zahl: 0>1>2>3>4>5
Zäpfchen:
Zäpfchen, lateinisch Suppositorien, werden vor allem bei Erbrechen, Schluckbeschwerden, Bewusstlosigkeit, lokaler Behandlung und bei Kleinkindern verwendet. Als Formen sind bekannt, der Torpedo, das Ovolum und die Kugel.
Stuhlzäpfchen werden rektal angewendet. Zäpfchen für Kleinkinder wiegen 1 g, die für
Erwachsene 2 g.
Scheidenzäpfchen werden vaginal angewendet.
Zuletzt bearbeitet: 25. 06. 2009
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