PKA-Ausbildung

Materialen zur Prfungsvorbereitung

Familie

Die Familie wird in unserer Gesellschaft sozusagen als wichtigste soziale Gruppe angesehen.

Sie vermittelt Sicherheit, Geborgenheit, Fürsorge, Pflege und Erziehung, kurz, die Familie ist Vermittler von Fähigkeiten, Wertvorstellungen und sozialem Verhalten.

Laut Grundgesetz steht die Familie auf Grund ihrer wichtigen Stellung unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung.

So gibt es zum Beispiel finanzielle Unterstützung für Eltern oder Mütter.

Vergleichen wir die heutige Struktur der Familie mit der der Familien aus dem 19. oder dem 20.(Anfang) Jahrhundert, fällt auf, dass sich vor allem die Größe verändert hat.

Heutzutage haben wir hauptsächlich Kleinfamilien, während es früher normal war, dass mehr als die Hälfte aller Familien zwei oder mehr Kinder hatten.

Gründe für diese Entwicklung gibt es.

Zum einen wurde durch die Entstehung der sozialen Sicherungssysteme die Absicherung der Eltern durch ihre Kinder überflüssig und zum anderen verbesserte die Gleichstellung der Frau ihre Berufsaussichten.

Oft war/ ist für viele hierbei ein Kind eher hinderlich.

So hat die heutige Kleinfamilie keine oder wenn dann ein Kind.

Für dieses Kind ist es nun auch typisch, dass es länger bei der Familie wohnt, als es früher üblich war. Des Weiteren sind die Ehe und die Familie nicht mehr die einzig anerkannten Formen des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft.

Wir kennen nun andere Strukturen als früher. Da seien zum Beispiel zu nennen, die Alleinerziehenden, die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, die Doppelverdiener, die Singles oder die Wohngemeinschaften.

Für unser Sozialsystem ist die Entwicklung zur kleinen Familie leider nicht von Vorteil.

Im Gegenteil, immer weniger Beitragszahler müssen künftig für die immer größer und älter werdende Generation aufkommen.

Zuletzt bearbeitet: 17. 10. 2009

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